Zeitschrift bauhaus 1 – Künstler

Das erste Heft ist dem Künstler gewidmet und erschien anlässlich der großen Kurt-Kranz-Werkschau 2011, einer der größten Kunstaustellungen der Stiftung in den vergangenen zehn Jahren. Das Schwerpunktthema erlaubt es, verschiedene Projekte in einen inhaltlichen Zusammenhang zu stellen. Dabei wird ein besonderer Wert auf die Verknüpfung von historischen Positionen mit Gegenwartsfragen gelegt. Die Moderne ist selbst längst zur Geschichte geworden und nur in einer kritischen Selbstreflektion der eigenen Geschichte kann eine fruchtbare Fortschreibung gelingen. Das Themenspektrum ist so breit wie die Stiftungsarbeit selbst und umfasst alle gestalterischen Disziplinen — von der bildenden und darstellenden Kunst über Grafik und Produktdesign bis hin zu Architektur und Städtebau.

Die Zeitschrift will selbst auch eine Plattform für heutige grafische Gestaltung bieten: Jedes Jahr wählt die Stiftung gemeinsam mit externen Juroren einen neuen Jahresgrafiker aus, der – neben weiteren Produkten – jeweils zwei Ausgaben der Zeitschrift gestalten wird. Den Anfang machte die Berliner Agentur Novamondo. Damit soll die Vielschichtigkeit des Bauhauserbes in neuer Form in der Gegenwart fortgeschrieben werden. Nach jeweils zwei Ausgaben erscheint die Zeitschrift in völlig neuem Gesicht und ist damit selbst Teil einer Recherche heutiger gestalterischer Position.


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T I T E L T H E M A : DER KÜNSTLER AM BAUHAUS

  • Der Künstler als Generalist

Warum Künstler die besseren Architekturlehrer sind und was es mit dem Generalismus am Bauhaus auf sich hat, verrät TORSTEN BLUME

  • Der Künstler als Programmierer

CHRISTIAN HILLER buchstabiert das visionäre Werk des Bauhausschülers, Werbegrafikers und Vorreiters der seriellen Kunst

  • Der Künstler als Entdecker

Mit seinem Vorkurs hat Josef Albers den Grundstein gelegt für ein parametergesteuertes Gestalten, das heute aktueller ist, als je zuvor. Von ANDREAS KÜHNLEIN

  • Der Künstler als Pädagoge

OLIVER BARKER über den Lehrer Josef Albers und das Programm seines Vorkurses – eine Pädagogik sui generis Artikel online lesen

  • Der Künstler als Lehrer

CHRISTINE HOPFENGART und MICHAEL BAUMGARTNER erforschen in Bern die Vorlesungsmanuskripte von Paul Klee. Ein Gespräch über die Unmöglichkeit, Kunst zu unterrichten Artikel online lesen

  • Der Künstler als Kurator

Räume als künstlerisches Projekt – KAI-UWE HEMKEN beschäftigt sich mit avantgardistischen Ausstellungsräumen und zeigt, was einen Künstler zum Kurator macht

  • Der Künstler als Ästhetiker

Ästhetik zwischen Wahrnehmung, Kunst und Politik. Der Künstler OLAF NICOLAI über den Mythos Bauhaus und eine nachhaltige Wirkung auf seine Sicht der Dinge


B A U H A U S S T A D T

  • Von Dessau in die Welt

Zwischen lokalem Engagement und internationaler Präsenz: Warum das Bauhaus tatsächlich nach Dessau gehört, erklärt PHILIPP OSWALT

  • Wer will schon die Gropius-Operette?

Regina Bittner, Rolf Kuhn und Philipp Oswalt stellen sich 17 Jahre nach Gründung der Stiftung Bauhaus Dessau einem Streitgespräch über den schwierigen Umgang mit dem Erbe


INSERT: U N I V E R C I T I E S

Bauhaus Kolleg XI auf der Spur des modernen Campus. Wie Bildung Städte formt – und was wir daraus für die Bildungsstadt der Zukunft lernen können. REGINA BITTNER, WILFRIED HACKENBROICH und STEFAN RETTICH haben es mit den Bauhaus-Kollegiaten herausgefunden.


M A G A Z I N

Von der Zukunft der Dessauer Meisterhäuser über bad design im iPhone bis hin zum Erbe der HfG Ulm – Themen aus der Bauhaus-Welt

  • Präzision der Unschärfe

BFM Architekten über den schmalen Grat zwischen Rekonstruktion und Reparatur – und darüber, wie die Meisterhäuser Gropius und Moholy-Nagy neu enstehen sollen

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  • Das A und O des Bauhauses

PHILIPP OSWALT über die Idee des neuen grafischen Erscheinungsbildes der Stiftung Bauhaus Dessau, das ab sofort in allen Drucksachen der Stiftung zu sehen ist

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Designpark mit Sonnenbrilleneffekt

Christina Tilmann über das Erbe der Hochschule für Gestaltung Ulm und seine Zukunft

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