Open Studio Berlin:
Rudolf Labans Notation

  • Humboldt-Universität zu Berlin
    Exzellenzcluster "Bild Wissen Gestaltung"
  • Dr. Sandra Schramke, Michael Friedmann, Anja Pawel
  • 30. – 31.3.2016 im Bauhaus Dessau

Rudolf Labans Notation

In einem ersten Teil werden Grundkenntnisse zu Labans Auffassung von Bewegung vermittelt und durch Umsetzung in die eigene Bewegung erfahren. Dabei soll die Notation mit der eigenen Bewegungspraxis verknüpft werden. Im zweiten Teil wird die Verbindung zwischen der Bewegung des eigenen Körpers und den Schriftzeichen diskutiert. Laban war von künstlerischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts beeinflusst; in seinem Nachlass finden sich Zeichnungen, Architekturentwürfe und Skulpturen. Diese Dimension, sowie seine Beschäftigung mit Proportionsstudien und der geometrischen Ordnung der menschlichen Bewegung durch platonische Körper, die den Konzeptionen Oskar Schlemmers nahe war, soll vor allem in Hinblick auf den Veranstaltungsort Bauhausbühne untersucht werden.

Rudolf Laban (1879–1958) gilt als Wegbereiter des deutschen Ausdruckstanzes. Durch seine Erforschung von Bewegung bereitete er den Weg für tanzwissenschaftliche Untersuchungen. Seine Notationsschrift findet bis heute rege Anwendung und ist für das Verständnis seines umfangreichen Werkes, welches sich in erster Linie durch choreografische Arbeiten auszeichnet, zentral. Ziel des Workshops ist es, sich aus einem interdisziplinären Blickwinkel heraus, seiner Notationsschrift in Theorie und Praxis zu nähern.

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