Elisabeth Kremer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Elisabeth Kremer ist seit dem 1. April 1993 an der Stiftung Bauhaus wissenschaftliche  Mitarbeiterin tätig. Sie hat mehrere ExWoSt-Forschungs- und Modellvorhaben des Bundes zu „Familien- und alternsgerechte Stadtquartiere“ und „Jugend im Stadtquartier“  verantwortlich durchgeführt. Sie konzipierte in diesen Modellversuchen einen Ansatz der performativen Planung, den sie  in dem Buch  „Stadtpark in Bewegung“ und weiteren Aufsätzen publizierte.  

Weiterer Schwerpunkt ist die räumliche Gestaltung der Mobilitätswende. Dazu führte sie Analysen  zu regionalen  Potentialen der Mobilitätswende, Mobilitätslabore mit regionalen Akteuren und eine Experimentelle Werkstatt und Freiraumausstellung  mit Entwürfen für einen Bauhausradweg durch. Leitende Fragestellungen  waren hier: Welche Räume und Atmosphären werden durch das Radfahren erzeugt und wie lassen sie sich in Stadtgestaltung umsetzen?

Derzeit arbeitet sie als Mitglied der AG Bauhausstadt an einem Konzept für die Freiraumausstellung „Unsichtbare Orte“, die das Bauhaus-Leben, Orte des gestalterischen Wirkens des Bauhauses in Dessau  und die Stadt Dessau als Förderer und prominenter Ort der Gestaltung für das Bauhaus vorstellt. In dem Gestaltungsprojekt „Passagen“ wird die Strecke Bauhaus – Stadt  inszeniert. Im Entwurf von choreographischen Objekten begegnen sich Tanz, Architektur, Design und Kunst.