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Franz Ehrlich

Forschungsprojekt

Franz Ehrlich (1907–1984) studierte von 1927 bis 1930 am Bauhaus Dessau. Vielseitig ausgebildet und mit zwei Abschlüssen, der Gesellenprüfung als Tischler und einem Diplom im Bereich Architektur und Plastik, wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der profiliertesten Gestalter der DDR. Anfang der 1950er-Jahre war er verantwortlich für alle Industriebauten, u.a. das Rundfunkzentrum der DDR in der Nalepastraße in Berlin-Köpenick. Als Architekt des Ministeriums für Außenwirtschaft, leitender Architekt des Forschungsrats und Architekt für die Forschung bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften entwarf er zahlreiche Handelsvertretungen für die DDR, u.a. in Brüssel, Budapest und Moskau. Seine Messebauten in Peking, Mailand, Paris und Kairo machten die Architektur der DDR-Moderne international bekannt. Die Stiftung Bauhaus Dessau besitzt den umfangreichen Nachlass von Franz Ehrlich. Dessen Erfassung und Dokumentation ist Grundlage eines Forschungsprojekts der Stiftung Bauhaus Dessau, das im Jahr 2009 fortgesetzt wird.

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