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Wie lässt es sich heute in den Wohnhäusern der Bauhausmeister leben und arbeiten? Wie sieht eine Minimalausstattung für diese Häuser aus? Diesen Fragen gehen die Designer in Residence und Teilnehmer der Sommerwerkstatt im IKEA Bauhaussommer 2015 nach.

Designer in Residence

  • Laufzeit: 3. August bis 31. Oktober 2015
     
  • 4. September 2015: Zwischenpräsentation von 13 bis 16 Uhr
     
  • 27. Oktober 2015: Lecture und Gespräch zum Thema „Künstlerateliers“ (Prof. Dr. Matthias Noell, Burg Giebichenstein Kunst- hochschule Halle), ab 16 Uhr
     
  • 29. Oktober 2015: Abschlusspräsentation von 10 bis 13 Uhr

Teams

Michal Blutrich (Industriedesignerin, Israel)
Karl Frederik Scholz (Designer, Deutschland)
Anna Wrega (Interieurdesignerin, Polen) 
Kaja Nosal (Produktdesignerin, Polen)
Anna Teuber (Grafikdesignerin, Deutschland)
Franzi Kohlhoff (Produkt- und Textildesignerin, Deutschland)

Sommerwerkstatt für Studierende

  • Laufzeit: 10. bis 21. August 2015
     
  • 10. August 2015
    Intro, 13 Uhr
    Lecture – Zur Geschichte und Denkmalpflege der Meisterhäuser (Monika Markgraf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Stiftung Bauhaus Dessau) – 16 Uhr. Die Studioleiter stellen sich vor (Prof. Brigitte Hartwig, Hochschule Anhalt und Antonia Schwarzmeier, Innenarchitektin, Dresden), 18 Uhr
     
  • 11. August 2015

    Round table – Das Atelier gestern und heute
    (Sybille Neumeyer, Künstlerin, Berlin; Jelena Andjelovski, Belgrad; Emanuel Mathias, Fotograf, Leipzig; Moderation: Jutta Stein) – 10 Uhr

    Lecture – Das Leben der Bauhäusler in den Meisterhäusern (Boris Friedewald, Kunsthistoriker, Berlin) – 13 Uhr
  • 21. August 2015

    Abschlusspräsentation – 10 bis 13 Uhr

    Abschlussparty – 19 Uhr

Werkstattleiter:
Prof. Brigitte Hartwig, Hochschule Anhalt
Antonia Schwarzmeier, Interior Design, Dresden

Veranstaltungsort:
Meisterhaus Muche/Schlemmer
Ebertallee 65/67, 06846 Dessau-Roßlau

Projektteam:
Jutta Stein (Projektleitung), Katja Klaus (wiss. Mitarbeit), Leon Claus und Nelly Stein (Projektassistenz)


Vorstellung der Designer in Residence: 

  • Michal Blutrich (Industriedesignerin, Israel) und Karl Frederik Scholz (Designer, Deutschland) 

Das israelisch-deutsche Gestaltungskollektiv überzeugt die Jury mit einer simplen aber variationsreichen Idee – mit dem Prinzip des Stapels. Das Team möchte intelligente Minimalausstattungen schaffen, in dem es Elemente neu zusammenfügt, ineinander- und aufeinander steckt und stapelt. Das spart nicht nur Platz, sondern verbindet die einzelnen Objekte zu einer Gesamtkom-position, die skulptural anmutet. Die Jury bewertete diesen Ansatz insbeson-dere in seinem Bezug auf die Gestaltungs- und Denkprinzipien des Bauhauses als positiv.

  • Anna Wrega (Interieur-Designerin, Polen) und Kaja Nosal (Produktdesignerin, Polen) 

Die beiden polnischen Designerinnen nä-hern sich der Aufgabenstellung zunächst analytisch. Sie werden im Rahmen des IKEA Bauhaussommer 2015 an einem Katalog der Bedürfnisse arbeiten. Was ist wich-tig im kreativen Prozess und welches Arbeits- und Wohnumfeld bedarf es dafür? „Kennzeichnend für diese Bewerbung ist der sensible Umgang mit der Beziehung Mensch und Raum“, so Jurymitglied Vera Schmitz. Die Jury zeigte sich insbeson-dere vom Material- und Detailverständnis beeindruckt, das sich in den unkonven-tionellen Umsetzungsvarianten zeigt.

  • Anna Teuber (Grafikdesignerin, Deutschland) und Franzi Kohlhoff (Produkt- und Textildesignerin, Deutschland) 

Franzi Kohlhoff und Anna Teuber beschäftigen sich während ihres Aufenthalts beim IKEA Bauhaussommer mit dem Textilen. „Besonders bemerkenswert ist die Auseinandersetzung mit dem Bauhaus im Allgemeinen und dem Meisterhaus Muche/Schlemmer im Besonderen“, so Jurymitglied Thomas Bendel. Aus der ganz konkreten handwerklichen Beschäftigung mit Material und Webstuhl werden Franzi Kohlhoff und Anna Teuber Übersetzungen der Bauhaustradition finden, die heute gültig sind. Für die Umgestaltung der Räumlichkeiten soll eine Farb- und Materialcodierung erarbeitet werden.


Stiftung Bauhaus Dessau gefördert durch IKEA Stiftung, unterstützt durch den Bund Deutscher Innenarchitekten.

     


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