Sommerschulen am Bauhaus Dessau – Kreative Begegnungen mit dem Bauhaus-Erbe

Foto: Stiftung Bauhaus Dessau, "Didactic Home", Edgar Khandzratyan, 2012

Seit 2009 veranstaltet die Stiftung Bauhaus Dessau internationale Sommerschulen. Studierende der Architektur, der Kunst, des Designs, der Stadtplanung, der Sozial- und Kulturwissenschaften aus aller Welt kommen für etwa 14 Tage ans Bauhaus in Dessau und begegnen hier in einer kreativen Neubesichtigung dem Erbe der Moderne – Jedes Jahr mit einem neuen Themenschwerpunkt.

Bei der ersten Sommerschule "Bauhaus City – Get on Site!" standen die Dessauer Bauhausbauten und ihre aktuelle Relevanz für die Architektur- und Stadtentwicklung im Zentrum eines zehntägigen Programms, das durch eine öffentliche Vortragsreihe international renommierter Architekturtheoretiker und Kunsthistoriker ergänzt wurde.

2010 ging es dann bei "Home is everywhere" vor dem Hintergrund von Schrumpfung, Suburbanisierung und Arbeitsmigration in Dessau um Phänomene des translokalen Wohnens.

"Energielandschaften 3.0" drang im daruffolgenden Jahr in das postfossile Zeitalter und dessen Herausforderungen ein und untersuchte mögliche neue Netzgeografien und Konzepte sowie ihre Auswirkungen auf die Siedlungsstrukturen in Europa.

2012 stellte die Sommerschule die Frage nach Nutzen und Zweck eines "Didactic Home", also einer neuen Wohnkultur, bei der das "Zuhause" die Bewohner beim Einüben adäquater Lebensweisen und Haushaltsführungen unterstützt.

Neue Ideen für die Meisterhäuser zu entwickeln war die Aufgabe, der sich "Wohnapparate – jetzt!" 2013 stellte.