Bauhaus Kolleg VII: Transit spaces 3 — UN urbanism: Juni 2005 bis Oktober 2006

Das Programm "UN Urbanism" beschäftigte sich mit der Transformation von Städten in so genannten Krisenregionen. Auch nach dem Ende des Ost-West-Gegensatzes prägen Auseinandersetzungen und so genannte kleine Kriege weiterhin das Weltgeschehen. Organisationen wie die UN, aber auch NGOs und ein breites Netz privat finanzierter humanitärer Hilfsorganisationen werden heute mit Konflikten und Krisenbewältigungen ganz besonderer Art konfrontiert. Gerade beim Wiederaufbau der Städte gehen die Wiederherstellung der urbanen Infrastruktur, die Schaffung von demokratischen Institutionen und "Community-Building" Hand in Hand. In diesem Prozess schaffen die internationalen Hilfsorganisationen städtische Strukturen, die, obwohl zunächst temporär, einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung dieser Orte haben.

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Am Beispiel von Mostar/Bosnien-Herzegowina und Kabul/Afghanistan untersuchte das Bauhaus Kolleg den Einfluss globaler Akteure auf urbane Transformationen in den unterschiedlichsten Regionen der Welt. Welche Rolle kommt internationalen Akteuren bei der Rekonstruktion der "Post-War Cities" zu? Bei der Arbeit des Kollegs war die Suche nach Gestaltungsansätzen im Rahmen der UN-Urbanisierung ebenso Bestandteil der Lösungsstrategien, wie die Entwicklung von nachhaltigen urbanen Prozessen nach Abzug der UN-Verbände.