Bauhaus Kolleg X: CIAM urbanism 1 — Cities of Tomorrow: Oktober 2008 bis Juni 2009

CIAM Urbanism 1: Cities of Tomorrow, Bauhaus Kolleg X (2008/2009)

Das Programm Cities of Tomorrow beschäftigte sich mit der städtebaulichen und architektonischen Moderne der Nachkriegsära. Dabei ging es nicht nur um eine transdisziplinäre Erweiterung der bisherigen architekturhistorischen Betrachtungsweise, die den Blick auf die komplexen internationalen Austauschbeziehungen und Netzwerke öffnet. Ziel des Bauhaus Kollegs war auch die kreative Neubewertung einer Moderne, deren Strukturprobleme bis in die Gegenwart reichen.

kolleg-CIAM_16240mb.jpg
kolleg-CIAM_16257mb.jpg
kolleg-CIAM_16265mb.jpg
kolleg-CIAM_16277mb.jpg
kolleg-CIAM_16286mb.jpg
kolleg-CIAM_16287mb.jpg
kolleg-CIAM_16302mb.jpg

Abschlusspräsentation

Im Zentrum der transdisziplinären Auseinandersetzung stand eine Periode, in der die Utopien und Ideen der frühen modernen Bewegung – zu der auch das Bauhaus gehörte – nicht nur internationale Verbreitung, sondern auch ihre Realisierung erlebten. Im Zuge von Wohlfahrtsstaat und Konsumgesellschaft eröffneten sich für Architektur und Städtebau neue Wirkungsfelder. Der "Charta von Athen" (1943) folgten nicht nur Wiederaufbauaktivitäten in den Städten West-und Osteuropas; auch im außereuropäischen Kontext entwickelte sich das Modell der funktionalen Stadt zum Leitbild nationaler Modernisierungsprogramme.

Anhand der zentralen Wirkungsfelder des modernen Städtebaus wie Wohnen, Mobilität, Städtebau und Freizeit näherte sich Cities of Tomorrow der Frage, was eine Aktualisierung dieser modernen Anordnungen heute bedeuten kann.