Architektur und Stadt in der Finanzkrise

Die Immobilien- und Finanzkrise konfrontiert raumgestaltende Disziplinen wie Architektur und Städtebau mit den Folgen der engen Verflechtung von Baugeschehen und Finanzmärkten. In den 1990er Jahren ließen sich auch diese Raumdisziplinen vom Siegeszug des Neoliberalismus dazu verleiten, ihre Verantwortung für eine nachhaltige Raumentwicklung hinter das kurzfristige Renditeinteresse privater Finanzinvestoren zu stellen. Noch zur Jahrhundertwende hatte der internationale URBAN 21-Bericht im Mainstream beider Disziplinen gefordert, kommunale Leistungen zu privatisieren, globales Finanzkapital offensiv zu attrahieren und sich vornehmlich am globalen Standortwettbewerb zu orientieren. Was wird sich verändern?

Form Follows Finance:

  • Referenten:

ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Friedrich-Ebert-Stiftung