Kalender

< > August 2018

jeden Mittwoch
vom 17. Januar 2018
bis 19. September 2018

Offene Werkstatt

16:00 Uhr

Ob mit oder ohne Vorkenntnisse: In der Offenen Werkstatt findet jeder einen Platz! Wir nehmen uns die Bauhäusler und ihr Interesse am Experimentieren zum Vorbild für unser eigenes Arbeiten in …

Ob mit oder ohne Vorkenntnisse: In der Offenen Werkstatt findet jeder einen Platz! Wir nehmen uns die Bauhäusler und ihr Interesse am Experimentieren zum Vorbild für unser eigenes Arbeiten in der Werkstatt.

Für die Bauhäusler war Bewegung eine Grundvoraussetzung des Schaffens. Diese Idee möchten wir aufgreifen und von Hand oder über Motoren angetriebene Zeichenmaschinen und Roboter bauen, oder der bewegten Linie auf den Grund gehen. Aber auch mit ganz anderen Techniken und Materialien soll experimentiert werden: Wir gestalten Plakate und Bücher, drucken und binden sie selbst – digital, anlog, farbig oder reduziert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Begleitet werden die Teilnehmer von Künstlern, Designern und Kunstpädagogen.

Jeden Mittwoch, 16 – 18 Uhr
(Schulferien ausgenommen)

Treffpunkt: Besucherzentrum Bauhaus Dessau
Gropiusallee 38, 06846 Dessau-­Roßlau

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen: mehr

täglich
vom 22. März 2018
bis 31. Oktober 2018

Ausstellung: Carl Fieger. Vom Bauhaus zur Bauakademie

10:00 Uhr

Die Ausstellung rückt das Gesamtwerk des Architekten, Gestalters und exzellenten Zeichners in den Mittelpunkt und entdeckt Carl Fieger mit originalen Zeichnungen, Architekturmodellen und Möbeln neu – als einen Gestalter, der …

Mit seinem ersten Bau schrieb Carl Fieger (1893 – 1960) Architekturgeschichte. Das Einfamilienhaus des Architekten in Dessau (1924) blieb zwar ein Versuchsbau, doch es war ein wichtiger Beitrag auf der Suche nach neuen Standards im Wohnungsbau. Als Mitarbeiter der Büros von Peter Behrens und Walter Gropius war er zudem an ikonischen Bauten der Moderne wie dem Fagus-Werk in Alfeld (1922 – 25) oder dem Bauhausgebäude in Dessau (1925 – 26) beteiligt.

Carl Fieger setzte eigene Akzente in der Architektur der Moderne. Die Erfahrungen, die er mit vorgefertigten Bauteilen und neuen Materialien sammelte, setzte er später als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Bauakademie Berlin (Ost) mit einem Blick für Standardisierung um: 1953 baute er den ersten Plattenbau in Berlin, eine Platte, die ihre Konstruktion hinter einer traditionellen Fassade verbarg.

Die Ausstellung rückt das Gesamtwerk des Architekten, Gestalters und exzellenten Zeichners in den Mittelpunkt und entdeckt Carl Fieger mit originalen Zeichnungen, Architekturmodellen und Möbeln neu – als einen Gestalter, der neue Standards mit individuellem Ausdruck verband.

Bauhausgebäude

Geöffnet: täglich 10 – 17 Uhr am Bauhaus in Dessau
Eintritt: Bauhaus-Ticket 7,50 €, ermäßigt 4,50 €

Weitere Informationen: mehr

täglich
vom 10. August 2018
bis 30. November 2018

Ausstellung Bauhaus Lab 2018: Die Kunst des Fügens. Entwurf einer universellen Verbindung

10:00 Uhr

Die Ausstellung "Die Kunst des Fügens. Entwurf einer universellen Verbindung" entstand durch Archivrecherchen und Exkursionen nach Berlin, Ulm, Boston und Chicago. Dort begaben sich die Teilnehmer an Wirkungsstätten Wachsmanns auch auf unmittelbare Spurensuche. 

Ausstellung
"Die Kunst des Fügens. Entwurf einer universellen Verbindung"

Das Bauhaus Lab 2018 "The universal connector: Building systems after the Bauhaus" hat sich in den vergangenen drei Monaten mit der historischen Relevanz des Knotens für die Architektur der Moderne vor allem im Kontext der transatlantischen Diskurse der Nachkriegsmoderne auseinandergesetzt. Zum Abschluss des Lab sind interessierte Studierende sowie Architekten, Designer, Kulturwissenschaftler und Kuratoren zu einem Symposium eingeladen, um mit Gestaltern, Historikern und Wissenschaftlern sowie den Teilnehmern des Bauhaus Lab 2018 über die Architektur der Systeme, die ambivalente „Legacy“ der Vorfertigung und über die Aktualität des „Wendepunkts" im Bauen.

Acht junge Gestalter, Kuratoren und Wissenschaftler haben Konrad Wachsmanns Universalknoten in den vergangenen drei Monaten als Grundlage eines industrialisierten Bausystems erforscht. Dabei untersuchten sie den historischen Kontext und die transatlantischen Diskurse der Nachkriegsmoderne, die der metallische Knoten verknüpft. Die Ausstellung "Die Kunst des Fügens. Entwurf einer universellen Verbindung" entstand durch Archivrecherchen und Exkursionen nach Berlin, Ulm, Boston und Chicago. Dort begaben sich die Teilnehmer an Wirkungsstätten Wachsmanns auch auf unmittelbare Spurensuche. 

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30.
August
2018

Werkpräsentation Bauhaus Residenz | Minha Lee

17:00 Uhr

Drei Monate lang hat Minha Lee in den Meisterhäusern gelebt und gearbeitet. Minha Lee kombiniert zeitgenössische Medien wie Installation mit traditionellen wie Papier. Während ihres Aufenthalts in den Meisterhäusern hat …

Werkpräsentation mit Künstlerin 
Donnerstag, 30. August 2018
17 – 18:30 Uhr

Drei Monate lang hat Minha Lee in den Meisterhäusern gelebt und gearbeitet. Minha Lee kombiniert zeitgenössische Medien wie Installation mit traditionellen wie Papier. Während ihres Aufenthalts in den Meisterhäusern hat sie zur Standardisierung von Wohnraum gearbeitet – aus der Recherche zu den beengten Mikro-Wohnungen in Korea und dem Aspekt der Effizienz in der Bauhausarchitektur ist eine installative Wohnbox aus beschichteten Papier entstanden, die im Haus Gropius zu sehen sein wird. 

Anschließend Apéro im Haus Schlemmer mit Wein aus Sachsen-Anhalt (Saale-Unstrut) vom Weingut Böhme & Töchter.

Adresse:
Haus Gropius, Ensemble der Meisterhäuser 
Ebertallee 59, 06846 Dessau-Roßlau

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31.
August
2018

Bauhausfest 2018: Gelb gewinkelt

19:00 Uhr

Die Feste des Bauhauses waren legendär! Zum Bauhausfest kamen Gäste aus dem Umland und der ganzen Welt nach Dessau, um künstlerische Arbeiten zu sehen – aber auch um zu feiern. …

Die Feste des Bauhauses waren legendär! Zum Bauhausfest kamen Gäste aus dem Umland und der ganzen Welt nach Dessau, um künstlerische Arbeiten zu sehen – aber auch um zu feiern. In bunten Inszenierungen und schrillen Performances wurden Grenzen verschoben und ausgelotet. Seit 1997 finden die Farb- und Bauhausfeste wieder statt.

Am historischen Bauhaus wurden Standards gesetzt, aber auch durchbrochen. In den Werkstätten, auf der Bühne und in der Gestaltung wurde experimentiert. Gerade die Bauhausfeste galten der künstlerischen Durchbrechung der Normen – alles sollte möglich sein! Hier knüpft das Bauhausfest 2018 an.

Die Grundfarbe Gelb steht für Expansion, das Auflösen von Grenzen und gegen feste Formen. In diesem Spannungsfeld werden modulare Spielanordnungen aufgebaut und Standards aufgebrochen – durch Verstärkung, Kompression, Erweiterung und Abweichung. So entsteht über zwei Abende in zeitgenössischen Interpretationen von Artistik, Theater, Musik, Installation und Performance ein Gesamtkunstwerk.

 

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Abgelaufene Termine

2.
August
2018

Werkpräsentation Bauhaus Residenz | Martyna Marciniak

17:00 Uhr

Drei Monate lang hat Martyna Marciniak in den Meisterhäusern gelebt und gearbeitet. In Choreografien, Filmen und animierten Skulpturen erschafft Marciniak räumliche Erzählungen, welche die Verbindung von Körpern und Raum ausloten. Zum Abschluss ihrer Bauhaus …

Werkpräsentation mit Künstlerin 
Donnerstag, 2. August 2018
17 – 18:30 Uhr

Drei Monate lang hat Martyna Marciniak in den Meisterhäusern gelebt und gearbeitet. In Choreografien, Filmen und animierten Skulpturen erschafft Marciniak räumliche Erzählungen, welche die Verbindung von Körpern und Raum ausloten. Zum Abschluss ihrer Bauhaus Residenz präsentiert die Künstlerin ein skulpturales Triptychon und einen Kurzfilm, in dem sie sich der Standardisierung des Körpers im Haus Schlemmer und am Bauhaus widmet. 

Anschließend Apéro im Haus Schlemmer mit Wein aus Sachsen-Anhalt (Saale-Unstrut) vom Weingut Böhme & Töchter.

Adresse:
Haus Gropius, Ensemble der Meisterhäuser 
Ebertallee 59, 06846 Dessau-Roßlau

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9.
August
2018

Bauhaus Lab 2018: Symposium & Ausstellungseröffnung

11:00 Uhr

Den Abschluss einer dreimonatigen Forschung zu einem universellen Verbindungsknoten bildet das von den Teilnehmern des Bauhaus Lab 2018 organisierte Abschlusssymposium sowie die Ausstellung "Die Kunst des Fügens. Entwurf einer universellen …

Die Kunst des Fügens.
Entwurf einer universellen Verbindung

Abschlusssymposium (Bauhaus Lab 2018)
Freitag, 9. August 2018
11 – 16 Uhr

Ausstellung (Bauhaus Lab 2018)
9. August – 30. November 2018
Eröffnung: Freitag, 9. August 2018
17 Uhr
Bauhausgebäude

Konrad Wachsmanns Universalknoten ist ein metallenes Verbindungsstück zur Konstruktion von Fertighäusern, das im Schatten des Zweiten Weltkrieges erfunden wurde. Verwendet wurde er erstmals 1949 in dem von Wachsmann und Walter Gropius entwickelten General Panel System. Für Wachsmann verband der Knoten sein Interesse an Rationalisierung und Standardisierung der Architektur mit Vorstellungen universeller Anwendbarkeit. Wie kaum ein anderer hat Wachsmann die Industrialisierung der Architektur und die damit verbundenen Möglichkeiten hin zu einem „Wendepunkt im Bauen“ vorangetrieben.

Das Bauhaus Lab 2018 "The universal connector: Building systems after the Bauhaus" hat sich in den vergangenen drei Monaten mit der historischen Relevanz des Knotens für die Architektur der Moderne vor allem im Kontext der transatlantischen Diskurse der Nachkriegsmoderne auseinandergesetzt. Zum Abschluss des Lab sind interessierte Studierende sowie Architekten, Designer, Kulturwissenschaftler und Kuratoren zu einem Symposium eingeladen, um mit Gestaltern, Historikern und Wissenschaftlern sowie den Teilnehmern des Bauhaus Lab 2018 über die Architektur der Systeme, die ambivalente „Legacy“ der Vorfertigung und über die Aktualität des „Wendepunkts" im Bauen.

Die Gäste des Symposiums sindl: Suzanne Strum (Architekturhistorikerin, Barcelona), Douglas Murphy (Architekt und Autor, Glasgow), Christian Sumi (Architekt, Zürich) und Georg Vrachliotis (Professor für Architekturtheorie, KIT Karlsruhe). 

Das Symposium findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Anschluss an das Symposium wird die gleichnamige Ausstellung eröffnet, die bis Ende November zu sehen sein wird. Acht junge Gestalter, Kuratoren und Wissenschaftler haben Konrad Wachsmanns Universalknoten in den vergangenen drei Monaten als Grundlage eines industrialisierten Bausystems erforscht. Dabei untersuchten sie den historischen Kontext und die transatlantischen Diskurse der Nachkriegsmoderne, die der metallische Knoten verknüpft. Die Ausstellung entstand durch Archivrecherchen und Exkursionen nach Berlin, Ulm, Boston und Chicago begaben sich die Teilnehmer an Wirkungsstätten Wachsmanns auch auf unmittelbare Spurensuche. 

Tagesablauf

11 – 12:30 Uhr
The Architecture of Systems

Einführung: Regina Bittner
Statements: Georg Vrachliotis, Suzanne Strum
Diskussion mit den Teilnehmern des Bauhaus Lab

13:30 – 15 Uhr
The contested legacy of prefabrication

Statement: Douglas Murphy
Diskussion mit den Teilnehmern des Bauhaus Lab

15 – 16 Uhr
The topicality of the “turning point of building”

Statement: Christian Sumi
Diskussion mit den Teilnehmern des Bauhaus Lab

17 Uhr
Ausstellungseröffnung

18 Uhr
Empfang

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