Kultur unter Druck
Wie umgehen mit Ansprüchen der extremen Rechten an die Kultur?

Di, 18 . 12 . 2018
19 Uhr
Bauhausgebäude

Die Kultur wird zum Austragungsort eines gesellschaftlichen Konflikts um demokratische Vielstimmigkeit. Kulturinstitutionen und engagierte Kulturschaffende haben in den vergangenen Jahren Erfahrungen mit Drohungen und Protesten von extremen und neuen Rechten gemacht.

Durch die immer lauter vorgetragenen Ansprüche von rechts an die Kultur hat sich auch die Haltung der Gesellschaft zur Kunst verschoben. Es wird gefragt: Darf Kunst wirklich alles? Soll Kultur ein Ort sein, an dem Sinnentwürfe einer pluralistischen Gesellschaft ausgehandelt werden? Soll sie ein Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts sein? Welche Strategien haben Kulturinstitutionen und Kulturschaffende entwickelt, um damit umzugehen? Wie verwehren sie sich gegen Eingriffe von außen? Wie vernetzen sie sich?

Podium
David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V.), Svealena Kutschke (Schriftstellerin, Ministerium für Mitgefühl, die Vielen); Regina Bittner (stellvertretende Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau).

Moderation
Doris Akrap (Tageszeitung taz)


Eintritt frei.

Die Veranstaltungen werden auf Twitter und / oder mit Audioaufnahmen dokumentiert und sind frei abrufbar.

Hinweis
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.