Temporäre und nomadisierende Nutzung an Orten, die vorübergehend aus dem Zyklus der ökonomischen Raumverwertung herausgefallen sind, können als Ausdruck einer vorübergehenden Recodierung gelesen werden. Die an diesen Orten demonstrierte Instabilität wird zum antreibenden Element des Spiels vom ständigen phantomähnlichen Auf- und wieder Abtauchen von Galerien, Parties und Aktionen. Entgegen der Trägheit der Architektur und der Erstarrung des Gebauten sind temporäre Aktivitäten dank ihrer Leichtigkeit flexibel und wandelbar. An diesen "Leichten Orten" drückt sich nicht nur die Instabilität der Stadt aus, sondern es zeigen sich zugleich auch neue Verhandlungsweisen des Urbanen.
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