Offenes Gespräch
Aufbau – Wiederaufbau – Neubau

Dialogische Führung und Diskussion
Sa, 7. März 2020, 16 – 17:30 Uhr
Mit Frank Kreißler, Leiter des Stadtarchivs Dessau-Roßlau, Anne-Barbara Sommer, bankertsommer ARCHITEKTEN, und Werner Möller, Stiftung Bauhaus Dessau

Bauhaus Museum Dessau
Treffpunkt Offene Bühne, Arena, Eintritt frei

Die dialogische Führung begibt sich auf die Spuren des Wiederaufbaus der Dessauer Innenstadt nach 1945. Wie in vielen Städten Deutschlands hatte auch in Dessau nach den enormen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg die Schaffung von Wohnraum, Infrastruktur und Produktionsstätten oberste Priorität. Mit der Teilung Deutschlands wurde ebenso die Frage nach dem jeweils adäquaten Stadtbild für die miteinander konkurrierenden Gesellschaftssysteme in Ost und West virulent. Im nationalen Aufbauprogramm für die zerstörten Städte in der DDR wurde Dessau als eines der wichtigen Industriezentren eingestuft und sollte mit Vorrang wiederaufgebaut werden.

Mit der Reihe der Offenen Gespräche bringt sich die Stiftung Bauhaus Dessau in politische und gesellschaftliche Debatten öffentlich ein. Ziel ist es nicht nur, aktuelle Themen zu setzen, sondern einen Prozess zu mehr Vernetzung und Austausch anzustoßen. So soll ein Raum geschaffen werden, in dem Diskussionen zusammenlaufen, die in der breiten Öffentlichkeit, im Bauhaus und für die Stadt Dessau relevant sind. Im Anschluss an die dialogische Führung durch die Dessauer Innenstadt diskutieren die Expert*innen mit dem Publikum über historische und zeitgenössische Konzepte für die Dessauer Innenstadt.

Die Veranstaltung als Programmpunkt des Nachbarschaftsfestes am Bauhaus Museum Dessau als Teil des Aktionstags „Versöhnung schafft Frieden" des Netzwerks Gelebte Demokratie für Dessau-Roßlau anlässlich des Jahrestags der Bombardierung Dessaus 1945 statt. 

Hinweis

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.