Wettbewerb entschieden:
Spielelement für das Museum

Das Foyer des entstehenden Bauhaus Museums Dessau versteht sich als „offene Bühne“ und soll als Treffpunkt, Aufenthalts-, Ausstellungs- und Veranstaltungsraum dienen. Es werden daher verschiedene Nutzungen zu unterschiedlichen Zeiten vereint, die verschiedene Ausstattungen benötigen. Ziel des Wettbewerbs "Spielelement für das Bauhaus Museum Dessau" war der Entwurf eines mobilen Geräts, Objekts oder Fußbodenelements, das spielerisch mehrere Funktionen erfüllt, zum Verweilen, Sitzen, Arbeiten, Präsentieren einlädt oder aus dem sich neuer Raum bauen lässt.

Die Jury entschied sich für Hilke Idziaschek und Helma Janssen mit ihrem Entwurf ALMA_100, einem Baukasten aus transluzenten Farbflächen, welche die Transparenz der Architektur des Museumsbaus wiederspiegeln. Ausgehend vom Baukastensystem stehen die einzelnen Module für sich und können immer wieder neu zu raumbildenden Landschaften zusammengestellt werden. Es funktioniert als Spiellandschaft, Bühne oder Sitzmöbel. Inspiriert wurde ALMA_100 von Alma Siedhoff-Buschers "Bauspiel: Das Schiff". Der Entwurf wird bis zum Frühjahr 2018 als Prototyp für das Bauhaus Museum Dessau gebaut werden.  

Ausgewählt wurden außerdem das Modulare Stecksystem von André Böhme und der Riesen-Stakken von Lea Sonder. Alle drei Entwürfe finden Sie hier dokumentiert.


1. ALMA_100 (Hilke Idziaschek, Helma Janssen)

2. Modulares Stecksystem (André Böhme)

3. Rauminstallation Riesen-STAKKEN (Lea Sonder)