Zwischenspiel-Eröffnung:
Wie wohnen alte Menschen. Das Henry­ und Emma­ Budge­-Heim in Frankfurt am Main

Do, 29. Oktober 2020, 18 Uhr
Bauhaus Museum Dessau
>> Anmeldung erforderlich

Das Zwischenspiel rückt eine im Diskurs des Neuen Bauens weniger beachtete Fragestellung in den Fokus: Das Leben und Wohnen alter Menschen in der modernen Großstadt. 

1930 wurde mit dem Henry und Emma Budge-Heim in Frankfurt am Main ein richtungsweisender Neubau eines Altenheims der Moderne eröffnet. Maßgeblich an dem Entwurf des Heims beteiligt war der Bauhauslehrer Mart Stam. Ohne finanzielle Unterstützung hätte die Stadt Frankfurt am Main das Vorhaben jedoch nicht realisieren können. Hierfür schloss die Stadt mit der Henry und Emma Budge-Stiftung eine Partnerschaft auf der Grundlage, dass in dem Heim zu gleichen Teilen jüdische und christliche Anwohner*innen gemeinschaftlich ihren Lebensabend verbringen sollten. Ein bis heute in Europa einmaliges Wohnmodell.

Das Zwischenspiel erzählt anlässlich des 100jährigen Bestehens der Henry und Emma Budge-Stiftung die bewegte Geschichte des Heims von seinem Bauprozess über die NS- und Kriegszeit bis in die Gegenwart.

P r o g r a m m

18 Uhr
Einführungen in das Zwischenspiel
Bauhaus Museum Dessau, Offene Bühne

mit Prof. Dr. Regina Bittner (Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau a. i.), Dr. Werner Möller (Kurator des Zwischenspiels) und Andrew Steiman (Rabbiner der Henry und Emma Budge-Stiftung – online aus Frankfurt am Main zugeschaltet).

anschließend
Besichtigung des Zwischenspiels
Bauhaus Museum Dessau, Black Box



!! Ausgebucht !!

Wir freuen uns über das große Interesse an dieser Veranstaltung. Aufgrund der Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen durch Covid-19 ist die Anzahl der Besucher*innen leider begrenzt, die Veranstaltung ist ausgebucht.