Tanz- und Per­formance Festival vom 20.11. bis 05.12.2009

Das Festival zur Bauhausbühne "Figurenräume – Raumfiguren"

2009, das große Jubiläumsjahr des Bauhauses, ist das Jahr des ersten Tanz- und Performancefestivals der Stiftung Bauhaus Dessau. Wir laden Sie herzlich ein zu einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aufführungen, zu Gesprächen und Vorträgen, zu Theater,Tanz und besonderen Führungen durch Walter Gropius‘ Bauhausgebäude. Zum zentralen Thema des Festivals macht die Stiftung Bauhaus Dessau das Verhältnis zwischen den darstellenden Künsten der Gegenwart und den Konzepten und Ideen der historischen Bauhausbühne.

Auftritte internationaler und nationaler Tanzkompanien und Arbeiten von Performance-, Medien- und Installationskünstlern werden ergänzt durch eigene Festivalproduktionen des Bühnenstudios der Stiftung Bauhaus Dessau. Ihnen allen gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit der historischen Bauhausbühne: Wie sieht ein angemessener Umgang mit diesem historischen Erbe aus und was soll, was kann auf der Bauhausbühne stattfinden?

Veranstaltungsorte sind – neben dem Bauhaus und seiner historischen Bühne – die Meisterhäuser, das Anhaltische Theater und die Marienkirche in Dessau-Roßlau.

Tanzprojekt des „SCHAUT-hin!“ e. V. und JKS Krötenhof Dessau-Roßlau

20.11.2009 und 21.11.2009 (Fr. und Sa., jeweils 18.00 Uhr)

Etwa 65 Kinder zwischen fünf und 14 Jahren haben ein Programm einstudiert, in dem sich das 90igjährige Bauhausjubiläum widerspiegelt. Die dafür verwendeten Klänge haben Werkstattcharakter, sind experimentell, lassen Freiraum für die eigene Vorstellung. Sie sollen die Lage der damaligen Bauhäusler symbolisieren, die um ihre neuen Ideen und Ansichten kämpfen mussten, innerhalb wie außerhalb des Bauhauses. Rhythmus verleiht dem Programm der Percussionist Falk Röske.
Ort: MARIENKIRCHE
EINTRITT 5,– / 2,50 Euro (Kartenvorverkauf unter Telefon 03 40-25 11-2 22)

Programmheft zum Festival

„supremalevich“ – eine [funk]oper in fünf Akten oder „fünf Arten Kasimir Malewitsch zu loben“

20.11.2009 und 21.11.2009 (Fr. 19.00 Uhr, Sa. 21.00 Uhr)

1927 unternahm Kasimir Malewitsch, Wegbereiter des Konstruktivismus, eine Reise ans Dessauer Bauhaus. Seine Eindrücke und Ideen, die auf dieser Reise entstanden sind, übersetzt die [funk] oper „supremalevich“ in ein Hör-, Tanz- und Schauspiel, das in einem auf der Bauhausbühne installierten Studio produziert, aufgezeichnet und ins Internet übertragen wird.
Uraufführung der Stiftung Bauhaus Dessau
Ort: BAUHAUS Bühne, Mensa und Foyer
EINTRITT 10,– / 7,– Euro

[funk]party zur Festivaleröffnung mit DJ mlphilippsen

20.11.2009 (Freitag 21.00 Uhr)

Zum Auftakt des Tanz- und Performancefestivals „Figurenräume – Raumfiguren“ öffnet das Bauhaus seine historische Festebene, die das Zentrum des Festivals stellen wird. Die Eröffnungsparty bietet die Gelegenheit, diesen Festraum zu den Sounds von DJ mlphilippsen zu erleben und selbst zur tanzenden „Raumfigur“ zu werden.
Ort: BAUHAUS Bühne, Mensa und Foyer
EINTRITT frei

Sonderführung „Musik und Feste am Bauhaus“

21.11.2009 (Sa. 14.30 Uhr), 22.11.2009 (So 10.30 Uhr) und 29.11.2009 (So 10.30 Uhr)

Lebendigkeit und Kreativität des historischen Bauhauses wurden besonders bei den legendären Bauhausfesten deutlich. Die Feste sind Thema einer Sonderführung durch das Bauhaus, die der Musikstudent Oliver Schwerdt mit einer eigenen musikalischen Performance abrundet.
Ort: BAUHAUS Treffpunkt: Ausstellungskasse
EINTRITT 5,– Euro

Festivalcafé: Die Macher von „supremalevich“ im Gespräch

21.11.2009 (Sa. 15.00 Uhr)

Torsten Blume, Marold Langer-Philippsen, Michal Nocon und Iwona Malewicz sprechen über ihre Sicht auf die Bauhausbühne, die russische Theatermoderne der 1920er Jahre und das Projekt „supremalevich“, für das sich Iwona Malewicz als Vertreterin der polnischen Erben von Kasimir Malewitsch besonders engagiert hat.
Ort: BAUHAUS Festivalcafé
EINTRITT 5,– Euro

Suite Intermediale. Eine Intermediale Tanzkomposition. Mechanisches Ballett (Ausschnitte, Akt 1 Und 5), Dynamik Der Großstadt

21.11.2009 (Sa. 19.30 Uhr)

In kollektiver Autorenschaft von Komponist, Choreografin, Regisseur, Videokünstler, Lichtdesigner und Interpreten entsteht ein Tanzkonzert, das aus fünf in sich geschlossenen audio-visuellen Kompositionen besteht. „Das mechanische Ballett“ geht zurück auf Entwürfe der Weimarer Bauhausstudenten Kurt Schmidt und Georg Teltscher aus dem Jahr 1923. Bunte, geometrische Figuren tanzen zu einer Musikkomposition für Klavier, Schlagzeug und Posaune. Dynamik der Großstadt. Der Film basiert auf einer Skizze von László Moholy-Nagy 1921/22. Sie setzt auf rein visuelle Wirkung, auf pure Ästhetik jenseits von Belehrung, moralisierendem Impetus oder konsistenter Erzählung.
Die Veranstaltung wird präsentiert durch die Stadtsparkasse Dessau.
Ort: ANHALTISCHES THEATER DESSAU
EINTRITT 14,– / 10,– Euro

Sonderführung „Bühne und Tanz am Bauhaus“

22.11.2009 (So. 15.00 Uhr), 28.11.2009 (Sa. 14.30 Uhr) und 29.11.2009 (So. 15.00 Uhr)

Der Rundgang stellt die Arbeit der historischen Bauhausbühne zwischen 1922 und 1929 in Weimar und Dessau vor. Im Zentrum stehen bühnentheoretische Konzepte – vom expressionistischen Bühnenspiel Lothar Schreyers über die mechanische Bauhausbühne Kurt Schmidts, das Theater der Totalität László Moholy-Nagys bis zu Wassily Kandinskys Bildertheater und Oskar Schlemmers Bühnenstudien.
Ort: BAUHAUS Treffpunkt: Ausstellungskasse
EINTRITT 5,– Euro

Festivalcafé: Susanne Beyer liest aus„Palucca. Die Biografie.“

23.11.2009 (Mo. 19.00 Uhr)

Die Tänzerin Gret Palucca war eine der führenden Künstlerpersönlichkeiten der 1920er Jahre im Umkreis von Wassily Kandinsky, Paul Klee und Otto Dix. Mit ihrer neuartigen Form des Ausdruckstanzes gilt Palucca heute als Mitbegründerin des modernen Tanzes. Susanne Beyers Biografie greift auf bisher verschlossene Quellen zurück und zeichnet ein differenziertes Bild der einzigartigen Tänzerin und Tanzpädagogin.
Ort: BAUHAUS Festivalcafé
EINTRITT 5,– Euro

Vortrag: Dirk Scheper über Gerhard Bohners Solotanz „Im (Goldenen) Schnitt I“

24.11.2009 (Di. 19.00 Uhr)

Dirk Scheper, Sohn des Bauhausmeisters Hinnerk Scheper, ist ein ausgewiesener Kenner des Werks von Oskar Schlemmer. Er übernahm die Produktionsleitung für Bohners Choreographien.
Ort: MEISTERHAUS MUCHE/SCHLEMMER
EINTRITT 5,– Euro

„Im (Goldenen) Schnitt I. Durch den Raum, durch den Körper.“ Cesc Gelabert tanzt ein Solo von Gerhard Bohner (1936–1992).

25.11.2009 (Mi. 19.00 Uhr)

In Zusammenarbeit mit der Gelabert-Azzopardi Companyia de Dansa aus Barcelona unternahm die Berliner Akademie der Künste die erste Rekonstruktion eines Solotanzes von Gerhard Bohner (1936–1992). Cesc Gelabert, seit seinem Debüt beim Akademie-Festival 1985 regelmäßig in Berlin und in gegenseitiger künstlerischer Hochachtung mit Bohner verbunden gewesen, hat „Im (Goldenen) Schnitt I“ nach dem Material der Berliner Videofilmerin Cosima Santoro rekonstruiert. Ansatz für die 1989 entstandenen drei Versionen von „Im (Goldenen) Schnitt“ war Bohners Interesse an der Zusammenarbeit mit Bildenden Künstlern, das zu Bühneninstallationen von drei Künstlern führte. In der ersten am 02.05.1989 im Studio der Akademie der Künste uraufgeführten Version reagiert der Tänzer auf einen von der Darmstädter Bildhauerin Vera Röhm gestalteten Raum aus begehbaren Konstellationen von Holz-Plexiglas-Pfeilern. Eine Koproduktion der Akademie der Künste, Berlin-Brandenburg, und der Gelabert-Azzopardi Companyia de Dansa, Barcelona.
Ort: MARIENKIRCHE
EINTRITT 10,– / 7,– Euro

haus[funk]abend: figur-raum-bewegung

25.11.2009 (Mi. 21.00 Uhr)

Das gesamte Schauspielensemble des Anhaltischen Theaters Dessau und das [funk]team treffen sich zu einer Performance auf der Bauhausbühne nach Peter Handkes Schauspiel „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“.
Ort: BAUHAUS Bühne
EINTRITT 5,– Euro

Workshop „Interaktive intermediale Performance“

26.11.2009 (Do. 14.00–17.00 Uhr)

Der Workshop von Jörg U. Lensing (FH Dortmund) und Thomas Neuhaus (ICEM Folkwang Hochschule) bietet Teilnehmern die Möglichkeit, Teil einer multimedialen Performance zu werden. Ihr interaktives Bühnensetup reagiert auf Bewegungen und Töne; in Bild- und Videoaufzeichnungen wird der Mensch zum Teil der medialen Inszenierung.
Ort: BAUHAUS Raum 322
EINTRITT 5,– Euro

Festivalcafé: Jörg U. Lensing und Sylvia Wanke

26.11.2009 (Do. 19.00 Uhr)

Jörg U. Lensing und Sylvia Wanke widmen sich der Bauhausbühne in einer Spurensuche. Zwischen Intermedialität und Kunstfigur liegt ein Raum, der unterschiedlichste Nutzungen erfahren hat und als Bühne im Zentrum des Bauhauses einzigartig ist.
Ort: BAUHAUS Festivalcafé
EINTRITT frei

„Carambolage. Ein Oskar für Schlemmer!“

27.11.2009 (Fr. 19.00 Uhr)

Die Arbeit an neuen Theaterformen im Bauhaus und seine vielfältigen Inszenierungen – am bekanntesten ist Oskar Schlemmers „Triadisches Ballett“ – fanden mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 ein abruptes Ende. „Schlemmer, verschwinden Sie von der Bildfläche!“ ist der Ausgangspunkt der Inszenierung „Carambolage“.
Ort: BAUHAUS Bühne
EINTRITT 10,– / 7,– Euro

Theater der Klänge „Mechanisches Ballett“

28.11.2009 (Sa. 19.00 Uhr)

„Das mechanische Ballett“ geht zurück auf Entwürfe der Weimarer Bauhausstudenten Kurt Schmidt und Georg Teltscher aus dem Jahr 1923. Bunte, geometrische Figuren tanzen zu einer Musikkomposition für Klavier, Schlagzeug und Posaune. Das „mechanische Ballett“ vereint einen rekonstruktiven Ansatz mit der Umsetzung in eine zeitgenössische und durchaus auch humorvolle Interpretation in Choreografie und Musik. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.
Ort: BAUHAUS Bühne
EINTRITT 10,– / 7,– Euro

Festivalcafé: [funk]kolleg

30.11.2009 (Mo. 15.00–24.00 Uhr)

Im Festivalcafé macht sich das [funk]projekt selbst zum Thema: Kollegen, Freunde, Mitstreiter und Kritiker sind eingeladen zu Gesprächen über die Stadt als Feld der darstellenden Künste im weitesten Sinn. [funk] stellt sich vor als urbanes theatralisches Projekt.
Ort: BAUHAUS Festivalcafé
EINTRITT frei

Festivalcafé: Juliane Scherf und Axel Tangerding im Gespräch

01.12.2009 (Di. 15.00 Uhr)

Juliane Scherf (TRIA) und Axel Tangerding (Meta Theater München) setzen sich mit Raumkonzepten des außereuropäischen Theaters auseinander. Sind sie ein Konzept, das sich auf die Bauhausbühne anwenden lässt?
Ort: BAUHAUS Festivalcafé
EINTRITT frei

„Plastik“ – Tanzfigurationen nach dem Raum- und Körperkonzept von Oskar Schlemmer

01.12.2009 (Di. 19.00 Uhr)

„Plastik“ ist ein Stück von TRIA für drei Tänzer mit Videoprojektion und Soundcollage nach der Idee der Bühnenexperimente und des „Triadischen Balletts“ von Oskar Schlemmer. Thematischer Mittelpunkt ist das Spannungsverhältnis zwischen der Bewegung des menschlich- organischen Körpers und der Statik des architektonischen Raums. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Förderung durch die Hessische Theaterakademie und „Tanzlabor21“ – Ein Projekt von Tanzplan Deutschland
Ort: BAUHAUS Bühne
EINTRITT 10,– / 7,– Euro

Festivalcafé: Lesung, Film und Gespräch mit Dorothea Hilliger und Sigrid Pawelke

02.12.2009 (Mi. 19.00 Uhr)

Sigrid Pawelke (Centre d’art en movement, Paris) und Dorothea Hilliger (Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig) sprechen über die Rezeption der Bauhausbühne in Amerika – insbesondere am Black Mountain College und bei der Tanzpionierin Anna Halprin.
Ort: BAUHAUS Festivalcafé
EINTRITT 5,– Euro

Workshop „videotriadischesklangfigurinenexperiment“

03.12.2009 (Do. 9.00–17.00 Uhr)

Eine Bühnenpräsentation, die auf Basis neu entwickelter Figurinen mit dem bildnerischen, szenischen und klanglichen Werk Oskar Schlemmers spielt. Mitspieler sind Theaterkunst, Klangkunst, Video. Der Workshop unter Leitung von Prof. Dr. Dorothea Hilliger nimmt Bezug auf diese Arbeit und führt die Teilnehmer aktiv in die szenische Arbeit mit den Figurinen ein.
Ort: BAUHAUS Bühne
EINTRITT 5,– Euro

19.00 Uhr: Präsentation der Workshop-Ergebnisse
Teilnehmer des Bühnenworkshops stellen ihre Arbeit vor. Dazu gibt es Filmausschnitte aus dem Theaterprojekt „videotriadischesklangfigurinenexperiment“.
Ort: BAUHAUS
EINTRITT frei

Matthew Rubenstein: Die Klaviermusik der Novembergruppe

04.12.2009 (Fr. 19.00 Uhr)

Die Novembergruppe entstand im Zuge der Novemberrevolution 1918/19 als Zusammenschluss politisch interessierter bildender Künstler. Ab 1922 gehörte auch eine Musiksektion mit Komponisten, Instrumentalisten und Dirigenten zu der Gruppe. An ihren „Novembergruppenabenden“ zwischen spielten die Mitglieder der Gruppe eigene Stücke und Werke prominenter Komponisten – von Schönberg bis Busoni, von Expressionismus bis Neue Sachlichkeit.
Ort: BAUHAUS Bühne
EINTRITT 5,– Euro

Festivalcafé: Tanzen in Dessau …?

04.12.2009 (Fr. 20.30 Uhr)

Ein Abend mit Thomasz Kaidansky (Anhaltisches Theater), Andreas Gruhn (JKS Krötenhof) und anderen. Was kann Theater und Tanz bedeuten – in einer Stadt wie Dessau? Lässt sich Innenstadt durch Kunst beleben? Die Stadt als Bühne, Reflexionsraum und Thema für Kunst, Tanz und Theater steht im Mittelpunkt des Gesprächs.
Ort: BAUHAUS Festivalcafé
EINTRITT frei

Das Finale: Festival-Abschlussfest

05.12.2009 (Sa. 19.00 Uhr)

„DER KREIS IST ROT“ ist als ein begehbarer Klang-Raum zu erleben. Basierend auf den Briefen und Tagebüchern von Oskar Schlemmer gestaltete Ulrike Haage ein Hörspiel. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

„O.S./2.3.“ MUSIK-LICHT-RAUM-TEXT-MOVEMENT ist eine vom Werk Oskar Schlemmers ausgehende Performance. Sie basiert auf seiner Idee der Gliederung von Szenen auf der Basis der Zahl „Drei“, Wahl der Gestaltungsmittel und Anzahl der Performer sowie Verwendung der Grundfarbe „Rot“.

DIE „ELEKTRISCHEN FREUNDE“ sind Maschinen, Apparate und Installationen zum Spielen; sie machen das Treppenhaus des Bauhausgebäudes zum Spielplatz. Nach Auftritten in Weimar, Jena und Rom kommen die „elektrischen Freunde“ nun zum Spielen ins Dessauer Bauhaus.

„DADA, STURM & JAZZ“ Improvisierte Klänge aus Jazz und Techno zu Gedichten von Arp, Schwitters und anderen.

PAUL BRODYS SADAWI ist ein Mix aus traditionellem Klezmer und fantasievollen Improvisationen, präsentiert von Musikern aus New York, Boston und Berlin. Es ist eines der aufregendsten neuen Klezmer Projekte der heutigen Zeit.

BAUHAUS CELEBRITIES Wie modern empfinden sich die Gäste des Festivals selbst? Die Interviewinstallation bauhaus celebrities fragt Besucher nach Blusen, Hemden und Pullovern, filmt Kleidung und Gesichter, zeichnet Meinungen auf. Was sind das für Menschen, die ein Tanz- und Performancefestival am Bauhaus besuchen? Was erwarten sie sich davon?

Ort: BAUHAUS
EINTRITT 5,– Euro

Dieser Tag hat mehr zu bieten

15 Uhr: VERNISSAGE „HEIMATCONTAINER – DEUTSCHE FERTIGHÄUSER IN ISRAEL“ Ausstellung zu den sogenannten Kupferhäusern, Ganzmetallhäusern, die Ende der 20er Jahre zum Exportschlager nach Palästina wurden. Ort: Meisterhaus Schlemmer

17.00 Uhr: VERNISSAGE „BAUHAUSSTADT“ Die große Ausstellung „Bauhausstadt“ nimmt das Verhältnis zwischen der Institution des Bauhauses und der Stadt Dessau in den Blick. Ort: Bauhausbühne und Werkstattflügel


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